Geschichte

 

Trotz intensiver Bemühungen gelang es den Verfassern dieser Zeilen nicht, Schriftgut in ausreichender Menge ausfindig zu machen, da während der Kriegs- und Nachkriegsjahre fast alles verloren ging. So beruht vieles in dieser Chronik auf mündlicher Überlieferung. Es sei an dieser Stelle allen herzlich gedankt, die tatkräftig mitgeholfen haben, die Vergangenheit aufzuhellen. 


 

Das Vereinsleben spielte sich während der ersten Jahre bis ungefähr 1930 recht gleichmäßig ab. Die Vereinsführung lag in den Händen des Vorstandes, bestehend aus 1. Vorstand, Kassierer und Schriftführer sowie dem Ausschuss, der aus drei bis vier Mitgliedern bestand. Dieser Gesamtvorstand informierte regelmäßig die so genannte Monatsversammlung der Mitglieder, die im Jahr ungefähr alle zwei Monate stattfand. Generalversammlung gab es etwa alle sechs Monate. Daraus ergab sich, dass die Mitglieder des Vereins praktisch in alle Entscheidungen der Vereinsführung einbezogen waren. Ob damit allerdings erreicht war, das bessere Entscheidungen getroffen wurden, sei dahingestellt. Bei den Versammlungen kam es hie und da zu temperamentvollen Auseinandersetzungen, die teilweise zum Rücktritt oder dem Ausschluss von Mitgliedern führten oder sogar - einmal - zum Rücktritt des gesamten Vorstandes. Insgesamt wurde jedoch in all den Jahren viel Positives geleistet und die verschiedenen Gruppen des Vereins gaben sich gegenseitig Auftrieb. Wenn es darauf ankam, standen alle zusammen, um den Verein weiterzubringen. 


 

Die Einkünfte des Vereins setzten sich aus Aufnahmegebühren und Mitgliedsbeiträgen zusammen. Dabei ist interessant, dass Wirte, die ein eigenes Lokal hatten, eine Aufnahmegebühr bezahlen mussten, die das zehn- bis teilweise dreißigfache der normalen Aufnahmegebühr betrug. Weiterhin gab es ein so genanntes Schießgeld, das über die Jahre in unterschiedlicher Höhe zu entrichten war. Die Auffassung hierüber, wem das Schießgeld zustände, waren unter verschiedenen Vorständen und im Wandel der Zeit recht unterschiedlich. In aller Regel war es jedoch so, dass das innerhalb einer bestimmten Zeit angefallene Schießgeld zu besonderen Anlässen an die Mitglieder ausbezahlt wurde, zum Beispiel bei Ausflügen oder zum Erwerb von Schützentalern. 

 

Gegen Ende der zwanziger Jahre wurde das Schiessgeld für die Mitglieder bei einer Sparkasse angelegt. Beim Austritt eines Mitglieds verfiel sein Anteil dem Verein. 


 

Im sportlichen Bereich war der wöchentliche Schießtag Mittelpunkt. Später schoss man zwei- bis dreimal die Woche. Lange Zeit war es Pflicht, an den Schießtagen anwesend zu sein. Unentschuldigtes Fehlen wurde mit Geldbußen zugunsten der Schützenkasse, welche die Form eines Dreispitzes hatte, geahndet. Jährlich gab es vereinsinterne Preissschießen, verbunden mit Ehrenscheiben-Schießen, die mit aller Gründlichkeit vorbereitet wurden. Alle Details wie Anzahl der Ehrenscheiben, das Programm für den "gemütlichen Teil" usw. sind ausführlich in einer Monatsversammlung diskutiert und danach die Vorarbeiten an den Ausschuss delegiert worden. Es hat verhältnismäßig lange gedauert, bis man ein öffentliches Preisschießen durchführte. Hierbei muss erwähnt werden, dass die Teilnahme an Preisschießen eines befreundeten Vereins der Jahresausflug ausfiel, war undenkbar. 


 

Die Vereinsausflüge waren immer Höhepunkte innerhalb eines Jahres und hierfür wurden auch keine Kosten gescheut. Ausflugsziele waren unter anderem Öhringen, Waldenburg, Neuenstein, Gundelsheim, Karlsruhe, Pforzheim und Ludwigsburg. Ein Ausflug im Jahr 1914 hatte folgendes Programm: "Mit der Bahn nach Ohrnberg, zu Fuß nach Sindringen (Mittagessen), über Friedrichsruh nach Öhringen und von dort aus mit der Bahn zurück." Gesellschaftliche Veranstaltungen waren Familienfeste oder so genannte Gesellschaftstage. Genaueres hierüber ist nicht bekannt. Sie wurden im Wechsel in den Lokalen der dem Schützenverein als Mitglieder angehörenden Wirte durchgeführt.   


 

Nachstehend die wichtigsten, kennzeichnenden Ereignisse der einzelnen Jahre:


 

1903

Gründung einer Schützengesellschaft zum Schießen mit dem Zimmerstutzen.


 

1910

Der Verein erhält einen neuen Namen: BOLZENSCHÜTZENVEREIN HEILBRONN. Es wurde nicht mehr mit dem Zimmerstutzen, sondern mit der Bolzenbücse geschossen. Vorstand: Karl Weller, Kassier: Julius Truckenberger, Schriftführer: Richard Schoch, Schießlokal: "Zur Eintracht", Finanzlage am Ende des Jahres: Defizit 5 Mark 8 Pfennig.


 

1911

Vereinslokal: "Zum Stern" in der Lohtorstraße bei Georg Schön, imk selben Jahr Wechsel in die Gaststätte "Zum Schiff", Schäfergasse 2 bei K. Eberle. Mitglieder, die unentschuldigt am Schießabend fehlten, zahlen 10 Pfennig. Wer anwesend ist, aber nicht schießt, zahlt 20 Pfennig. Erstes Ehrenscheiben-Schießen. Schützenröcke werden angeschafft. 


 

1912

Erstes vereinsinterenes Preisschießen. Einsatz 50 Pfennig. Den 1. Preis - ein Tintenzeug - errang Karl Eberle mit 51 Ringen.


 

1915

Außerordentliche Generalversammlung. Viele Mitglieder sind im Krieg. Trotzdem wird beschlossen, den Verein weiterzuführen. Wenige Veranstaltungen. 


 

1919

Erste Generalversammlung nach dem Krieg. 36 Mitglieder gehören dem Verein an. Der Kassenstand beträgt 176 Mark 54 Pfennig. Vorstand: Johann Bessner, Kassierer: Karl Eberle, Schriftführer: Adolf Krauss. Zum jährlichen Ausflug dürfen erstmals die Familien mit. 23 Schießabende fanden statt, an denen sich insgesamt 292 Schützen beteiligten, im Schnitt also 12 bis 13 Teilnehmer pro Abend. 


 

1922

Wechsel des Lokals: "Adlerkeller", Inhaber Fuchs, Beitrag pro Quartal 30 Mark, Aufnahmegebühr 10 Mark, für Wirte 300 Mark (!). Der Verein kauft ein zweites Gewehr für 1585 Mark. Die Finanzierung erfolgt voll durch freiwillige Spenden der Mitglieder. 


 

1923

Inflation: Beitragserhöhung auf 3000 Mark pro Quartal, Aufnahmegebühr ebenfalls 3000 Mark, für Wirte 10.000 Mark oder ein Viertel Wein (wohl für jedes Mitglied). Einsatz beim Preisschießen: 10.000 Mark


 

1924

Beitrag 60 Pfennig pro Quartal, Aufnahmegebühr 1 Mark, für Wirte 10 Mark. Lokalwechsel, weil man ein Feuergewehr (Zimmerstutzen) anschaffen will. Neues Lokal ist der "Löwen" in der Paulinenstraße, Inhaber Fuchs. Dort konnte man auf 15 bis 20 Meter Entfernung schießen. Nachdem das Lokal von einem Offizier und einem Soldaten besichtigt und für zum Schießen geeignet gefunden wurde, bekam der Vorstand Karl Breuninger einen Waffenschein unter der Voraussetzung, dass er persönlich die Gesamthaftung für den Verein im Falle eines Unglücks übernimmt. Das Laden des Gewehrs sowie dessen Pflege darf nur durch den Schießmeister erfolgen. 


 

1925

In der Generalversammlung am 24. Januar 1925 wird einstimmig beschlossen, dass der Verein "1. Schützenverein Heilbronn" heißen soll. Die erhöhte Aufnahmegebühr für Wirte entfällt. §1 der neuen Satzung lautet: "Der 1. Schützenverein hat den Zweck, den Schießsport mittels kleinkalibrigen Flobertgewehren, sowie auch im Verein den gesellschaftlichen Verkehr zu erhalten." Außer mit dem Zimmerstutzen wird auch noch mit der Bolzenbüche geschossen. Der Verein beteiligt sich erstmals an einem auswärtigen Preisschießen in Ohrnberg und ist bei der Einweihung des Schützenheimes in Ludwigsburg mit dabei. 

In einer Ausschuss-Sitzung wird über eine 50-Meter-Schießbahn im Freien diskutiert. Sie soll im Obstgarten des Lokals "Schöne Aussicht" Neckarsulmer Straße 70, Eigentümer Stark, gebaut werden.


 

Satzung aus dem Jahr 1925

 

1926

Beginn der Grabarbeiten im Frühjahr, Einweihung im April mit Festzug, Preisschießen und Ball. 


 

Die Abrechnung der Schießbahn:

Material                       1259,73 Mark

Ausbezahlter Lohn         607,20 Mark

Einnahme                    1798,00 Mark

Summe:                        68,93 Mark 


 

Die Finanzierung erfolgte über Anteilsscheine, die in kommenden Jahren je nach Kassenstand zur Rückzahlung ausgelost wurden. (Eine Beteiligung von Wirt Stark und Brauerei Elsässer ist wahrscheinlich). Von der Handels- und Gewerbebank wird ein Kredit von 300 Mark aufgenommen, für den drei Mitglieder persönlich haften.

Anmeldung von 20 Mitgliedern zum Arbeiterschützenbund. Julius Truckenberger (Kassierer 1910) wird Ehrenmitglied. Beim Preisschießen in Ludwigsburg errang der Verein den Wanderpokal und zwei Diplome.


 

1927

Das Grundstück, auf dem die Schießbahn gebaut wurde, wird von der Feuerwehr gekauft. Der Wirt zahlt dem Verein 1800 Mark und ab 1. November 1927 schießt man wieder im "Löwen". Beteiligung am Bundesschießen in Köln und an einem Bezirksschießen.


 

1928

Friedrich Drautz wird in den Verein aufgenommen. Zum ersten Mal werden die Damen erwähnt, Protokoll: "Schützenbruder Baumann sowie Frau Günther stellen sich liebenswürdigerweise zur Verfügung, beiden Frauen unserer Mitglieder kleine Beiträge einzusammeln zur Anschaffung eines Damenpreises für unser Preisschießen."

Man bemüht sich um ein neues Grundstück für eine Schießbahn. 


 

1929

Bei der Generalversammlung hat der Verein 67 Mitglieder. Der Monatsbeitrag 50 Pfennig, der Kassenbestand ist 1400,86 Mark. Vorschlag vom Liegenschaftsamt Heilbronn, ein Geländer am Köpfer zur Verfügung zustellen. Dies kommt jedoch wegen Lärmbelästigung nicht in Frage. Später neuer Vorschlag eines Geländes bei den Brückentorwiesen.


 

1930

Erste Überlegung, eine Jugendgruppe zu gründen. Alle Mitglieder sollen dem Arbeiterschützenbund gemeldet werden.


 

1931-1932

In dieser zeit wurde wahrscheinlich das Gelände "Am hinteren Böckinger" erworben und der erste Teil des Vereinsheimes, nämlich der Keller (der heutige Schankraum) und der darüber liegende Raum gebaut. Der obere Raum war der eigentliche Schießstand. Geschossen wurde mit Mauser-Gewehr 06, Kaliber 6mm, mit Randfeuerpatronen und Bleikugeln. Einen Teil der Finanzierung übernahm der Arbeiterschützenbund und es ist möglich, dass unser Verein für ein bis drei Jahre Arbeiterschützenverein hieß.


 

1933

Der Arbeitsschützenbund mit allen seinen Mitgliedern wurde gleichgeschaltet. Der Verein hieß wieder "1. Schützenverein Heilbronn" und war dem Deutschen Reichsbund für Leibesübungen, später dem NS-Reichsbund für Leibesübungen angeschlossen. Die Jugendarbeit wurde verstärkt. Der erste Jugendleiter des Vereins war Heinrich Lindauer. Man beteiligte sich an vielen Bezirksschießen und auch Rundenschießen innerhalb des Bezirks. 


 

1937-1938

Der zweite Bauabschnitt des Vereinsheims wurde erstellt (der heutige Aufenthaltsraum). Der Hauptteil der Arbeiten wurde von Karl Brauroth durchgeführt. 


 

1939-1945

Mit Beginn des Krieges verminderten sich die Aktivitäten des Vereins zusehends, bis sie 1945, bei Kriegsende, zwangsläufig vollkommen zum Erliegen kamen. 

Der 1. Schützenverein Heilbronn wurde 1945 aufgelöst und das Eigentum des Vereins beschlagnahmt. 


 

1948

Am 18. Dezember 1948 wird dem Kultusministerium in Stuttgart mitgeteilt, dass sich ein Teil der alten Mitglieder zum "Kegelklub Heilbronn" zusammengeschlossen habe. Dies geschah, um die Rechte am Grundeigentum zu erhalten. Ein Vereinsleben in irgendeiner Form gab es jedoch nicht. Das Vereinsheim wird vom Mitglied Ludwig Vogel und seiner Familie bewohnt. 


 

1954-1962

Am 15. Oktober 1954 gründeten die ehemaligen Mitglieder des 1. Schützenvereins Heilbronn: Friedrich Drautz, Karl Lindauer, Friedrich Lindauer, Konrad Mattes, Otto Heinzelmann, Friedrich Abel und Valentin Hoffmann im "Kiliansstüble" den "Schützenverein 1903 Heilbronn" und bemühten sich, den Verein wieder zum Leben zu erwecken. Das Interesse am Schießsport war jedoch so gering, dass diese Bemühungen fehlschlugen. In dieser Zeit wurde vom Oberschützenmeister Drautz mit Nachdruck die Rückgabe des Grundstückes an den Verein betrieben. 


 

1963 

Oberschützenmeister Friedrich Drautz ist gestorben. Das Vereinsgelände verfällt und das Grundstück verwahrlost. Karl Lindauer, der 2. Vorsitzende, will, da immer noch kein Interesse am Schießen vorhanden ist, das Grundstück an die Stadt Heilbronn verschenken. Durch den persönlichen Einsatz Oskar Herrmann wird dies verhindert um am 9. Mai 1963 eine Hauptversammlung einberufen, an der sieben Mitglieder teilnehmen. Ein neuer Vorstand wird gewählt: Oskar Herrmann als 1. Vorsitzender, Arnold Blass 2. Vorsitzender und Kassierer, Georg Bauer Protokollführer.


 

1964

Aus sieben Mitgliedern werden inzwischen 16. Die Pfadfindergruppe muss Miete bezahlen. Der Luftgewehrstand wird in Ordnung gebracht. Ein Zimmerstutzenstand ist vorhanden. Am 14. und 15. März 1964 finden die ersten Vereinsmeisterschaften nach dem Krieg statt. 


 

1965

Das Sportschießen macht Fortschritte. Es werden drei Mannschaften für die Rundenwettkämpfe aufgestellt, außerdem zwei Pistolen-Mannschaften, die jedoch nur vereinsintern aktiv werden sollen. 

Die Mitglieder Fräulein Bleher und Heinz Plieninger kommen bis zur Teilnahme an den Landesmeisterschaften.

Elf Luftgewehrstände stehen zur Verfügung, davon kann einer als Zimmersutzen-Stand verwendet werden. Es wird in den Disziplinen Luftgewehr, Luftpistole und Zimmerstutzen geschossen. Beteiligung an den Kreismeisterschaften und Beginn des Buchschießens. Die Mitgliederzahl beträgt 68.


 

1966

Erste Großveranstaltung: ein Preis- und Medaillen-Schießen zu Gunsten der Aktion Sorgenkind, an dem sich Schützen aus 10 Landesverbänden beteiligen. Für die Aktion Sorgenkind können 4.703 DM überwiesen werden. 

Die alte Stützmauer an der Straße und die alten Treppe werden abgetragen, die heutige Mauer und Treppe entstehen. 


 

1967

Die Mitgliederzahl sinkt auf 43. Weitere Ausbauarbeiten werden geplant.


 

1968-1969

Die Anlage wird um- und ausgebaut. Der Luftgewehrstand wird modernisiert. Der Sportpistolenstand wird gebaut. 


 

1970

Volles Veranstaltungsprogramm: Vereinsmeisterschaften, Vereinsausflug, Sommernachtsfest, Einweihungsschießen, Herbstfest, Königsschießen, Nikolausfeier für die Kinder. Teilnahme der Mitglieder am Landesschützentag und bei den Bezirksmeisterschaften. Oberschützenmeister Raimund Hörmann: "Durch Idealismus und persönliche Opfer unserer Mitglieder war es möglich, einen fast in Vergessenheit geratenen Verein wieder zu neuem Leben zu erwecken."

Zusammen mit der Heilbronner Schützengilde wird eine Fördergruppe für die Jungschützen beider Vereine gegründet. Weitere Ausbauarbeiten werden durchgeführt. Die seitliche Stützmauer wird hochgezogen, die Sanitäranlage erstellt. Im unteren Aufenthaltsraum werden die Decke und Wandverkleidung montiert und der Raum erhält sein heutiges Gesicht. Beginn des Buchschießens auf Initiative von Heinrich Hönnige. 


 

1971

Außer Luftgewehr und Luftpistole wird Sportpistole und Freie Pistole geschossen. Der obere Raum, das "Schützenzimmer" wird ausgebaut und erhält sein heutiges Gesicht, auch dies wie seither vorwiegend in Eigenleistung der Mitglieder. 

Der Verein wird endgültig vom "Bau-Verein" zum "Schützen-Verein".


 

1972

Beginn des Schwarzpulverschießens im Verein, bevor es offizielle Disziplin beim DSB wird.


 

1973

Ein Jahr der Konsolidierung. Verbindungen zu anderen Sportvereinen (Segelflieger, Kegel, Tennis) wurden aufgenommen, um sich gegenseitig über die verschiedenen Sportarten zu informieren. Freundschaftsschießen mit dem Schützenverein Ebhausen.  


 

1974

Mit Hugo Messerschmidt hat der Verein erstmals einen Vertreter bei den Deutschen Meisterschaften. Die Luftpistolenmannschaft steigt in die Landesklasse auf. Hans Joachim kraft wird zum Sportleiter gewählt. 


 

1975

Erste Pläne für die Erweiterung des Vereinsheimes werden diskutiert. Für die Landesmeisterschaften qualifizieren sich acht, für die Deutschen Meisterschaften zwei Mitglieder. Heinz Plieninger wird neuer erster Vorstand. 


 

1976

Das Schwarzpulverschießen bringt die ersten Erfolge. Bernd Knobel fährt zu den Deutschen Meisterschaften. 


 

1977

Unsere Jugendarbeit trägt Früchte: bei den Landesmeisterschaften belegt Sabine Hoffmann den 3. Platz im Luftgewehr und Wolfgang Hönnige den 9. Platz mit der Luftpistole. 

Das Mitglied Hannelore Ullmer, Sportpistolenschützin, wird in die Deutsche Nationalmannschaft berufen. Die Mitglieder des Vereins beginnen mit den Vorbereitungen für das 75 jährige Jubiläum. 

Der Königsball wird nach zweimaliger Abfolge vom Trappensee in das Jägerhaus verlegt. 


 

1978

Im Jubiläumsjahr veranstaltet der Verein am 27. und 28.05.1978 einen Tag der offenen Tür mit einem Sportschießen für Jedermann mit Luftgewehr und Luftpistole. Der Verein feiert sein 75-jähriges Jubiläum mit einem Großen Jubiläumsball am 28.10.1978 im Haus des Handwerks in Heilbronn. Anlässlich des Jubiläums wird eine Festschrift herausgegeben.  


 

1979

Die Baugenehmigung für den Umbau des Schützenhauses sowie die Genehmigung für die Verlegung der Wasser- und Gasleitung zum Schützenhaus wird erteilt. 


 

1980

War ein "reines Baujahr". Von den Mitgliedern werden ca. 2.000 Arbeitsstunden geleistet. 


 

1981

Für die Restarbeiten am Umbau werden noch 400 Arbeitsstunden erbracht. Endlich kann wieder geschossen werden! Es zeigt sich, dass die sportliche Seite unter der Zwangspause gelitten hat. 


 

1982

Der Verein veranstaltet einen "Tag der offenen Tür". Ca. 800 Besucher kommen zu uns. Die Vorderladerabteilung unter Bernd Knobel entwickelt sich gut. 


 

1983

War nach den Umbauarbeiten ein Jahr der "Normalisierung". Hans-Joachim Bechtle wird kommissarisch als Schatzmeister eingesetzt. 


 

1984

Oskar Herrmann wird für 60 Jahre Mitgliedschaft, Heinrich Hönnige für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Heinrich Hönnige wird Ehrenmitglied. Einführung des Büffelschießens mit Vorderladerrevolver. Der beste Schütze bekommt eine von Heiner Weinreiter gestiftete Ehrenscheibe. Die Luftpistole entwickelt sich zur Paradedisziplin. 


 

1985

War ein "ruhiges" Vereinsjahr ohne Höhen und Tiefen.


 

1986

Baupläne für 50m Bahnen erweisen sich als illusorisch. Beschlussfassung über die Modernisierung des 25m-Standes. Eine Luftpistolenmannschaft nimmt am "Ernteschießen" in St.Lorenzen/Südtirol teil.


 

1987

Erste Überlegungen für den Neubau des Pistolenstandes. 


 

1988

Die Baugenehmigung für den Pistolenstand verzögert sich, weil der Schießstand im Naturschutzgebiet liegt. EBOSM Arnold Blass stirbt im Alter von 82 Jahren. 


 

1989

Der Rohbau für den Pistolenstand steht. Jetzt ist Eigenleistung gefragt. OSM Heinz Plieninger wird für 25 Mitgliedschaft geehrt. 


 

1990

Der Bau des Pistolenstandes läuft auf Hochtouren. Konrad Schauer stiftet eine Ehrenscheibe anlässlich des 1. Veteranenschießens im Verein. Bester Schuss: Eduard Wick


 

1992

Wieder ein "ruhiges" Vereinsjahr ohne Höhen und Tiefen


 

1993

Vorstandswechsel: Heinz Plieninger stellt sein Amt zur Verfügung. Nachfolger wird Hans Baumann. Heinz Plieninger wird zum EOSM ernannt. 


 

1994

Einführung eines Arbeitsdienstes für alle aktiven Schützen.


 

1995

"Tag der offenen Tür" am Sonntag, dem 11. Juni 1995.


 

1996-1997

Wieder zwei ruhige Vereinsjahre ohne Höhen und Tiefen.  


 

1998

Eine Schallschutzmessung wird durchgeführt. 


 

1999

Im Juli fand wieder ein "Tag der offenen Tür" statt. ELOSM Oskar Herrmann stirbt im Alter von 92 Jahren.


 

2000

Ruhiges Jahr. Teilnahme bei den Landesmeisterschaften. 


 

2001

Umbau des Luftpistolenstandes wird in Erwägung gezogen. 


 

2002

Planung der 100 Jahrfeier.


 

2012

Dachverband organisiert einen bundesweiten "Tag der offenen Tür". Im Rahmen des Projektes "Ziel im Visier" konnten sich Interessierte über das Schützenwesen informieren. 


 

2013

Vorstandswechsel: Hans Baumann sowie Claus Dücker treten nicht nochmals zum Amt des OSM an. Hans Kraft wird zum OSM und Rainer Keirat zum Stellvertreter gewählt. 

Verein beschließt grundlegende Änderungen in der Organisation.    

   
 


 

 

 

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 Achtung: Die bei Google angegebene Adresse ist nicht korrekt!! Es heißt Hinterer Böckinger 1 in Heilbronn  

 


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